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Datenschutz und «Assessmentverfallsdatum»

Assessmentdaten sind vertrauliche und sensible Daten, die höchste Sorgfalt bezüglich Datenschutz erfordern. Ein wichtiges Thema in diesem Zusammenhang ist das Aufbewahren der Daten.

Das Bundesgesetz über den Datenschutz macht keine Angaben dazu, wie lange die Daten aufbewahrt werden dürfen oder müssen. Der Gesetzgeber überlässt diese Entscheidung dem Sammler der Daten, der den Sinn und Zweck der Datensammlung am besten kennt. In Bezug auf das Aufbewahren der Daten, die aus einem Assessmentprozess resultieren, bedeutet dies, dass Sinn und Zweck der Sammlung von der Gültigkeit der Aussagen abhängen.

Einerseits ändern sich die – nach Massgabe des Anforderungsprofils – erkannten Stärken und Schwächen der Kandidierenden im Laufe der Zeit natürlicherweise. Andrerseits sind die Assessments der cedac AG stärkenzentriert; die Entwicklungshinweise und die Feedbackgespräche unterstützen beim Lernen des Umgangs mit Schwächen und beim Ausbau der Stärken, so dass bewusst auf Anpassungen hingearbeitet werden kann.
 

Wir vernichten deshalb nach 24 Monaten die physischen Papierdossiers der Kandidierenden und löschen die elektronischen Berichte.

Dr. iur. Karin Stauffer, cedac AG

Newsletter August 2016